Kindertagespflege in Grevenbroich-Kapellen

Geborgen ankommen. Neugierig wachsen.

Liebevolle Kindertagespflege für bis zu fünf Kinder von sechs Monaten bis drei Jahren — mit viel Zeit, täglich frisch gekochtem Essen und den „grünen Kinderzimmern“ von Kapellen direkt vor der Tür. Herzlich willkommen bei Buba Land.

Neu 2026: zertifiziert für Inklusion im Elementarbereich

  • 5 Betreuungsplätze
  • 0–3 Jahre
  • Mo–Fr 7–16 Uhr
Liebevolle Illustration eines gemütlichen Hauses mit Garten, Apfelbaum mit Schaukel und Blumenweg
Entdecken

01 Über mich

Ein zweites Zuhause,
in dem Ihr Kind aufblüht

Mein Name ist Olesa Kifel. 1980 in Kasachstan geboren, bin ich seit 2001 in Deutschland zuhause — und seit vielen Jahren, sehr gern, in Grevenbroich. In der Gartenstraße 7 in Kapellen betreue ich bis zu fünf Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren — in einer kleinen, familiären Gruppe, in der jedes Kind gesehen wird.

Zusammen mit meinem Lebenspartner und unseren zwei Kindern, die noch zu Hause bei uns leben, bilde ich eine lebendige, warmherzige Familie. Als Mutter weiß ich, wie viel Vertrauen dazugehört, sein Kostbarstes für einige Stunden in andere Hände zu geben — dieses Vertrauen ist mir jeden einzelnen Tag eine Herzensangelegenheit. Durch meine eigene Geschichte spreche ich neben Deutsch fließend Russisch und weiß aus eigener Erfahrung, wie bereichernd Vielfalt ist.

„Es begeistert mich jeden Tag aufs Neue, wie kleine Kinder lernen: mit allen Sinnen, mit unermüdlicher Neugier und mit sichtbarem Stolz über jeden eigenen Fortschritt.“

— Olesa Kifel
  • Qualifizierte Kindertagespflegeperson nach dem QHB (300 Unterrichtseinheiten)
  • Pflegeerlaubnis des Jugendamtes der Stadt Grevenbroich für 5 Kinder (§ 43 SGB VIII)
  • Zusatzqualifizierung „Inklusion im Elementarbereich“ — zertifiziert 2026 im LVR-geförderten Programm „Familien. Begleiten. Stärken.“
  • Regelmäßig „Erste Hilfe am Kind“ sowie Fortbildungen zu Kinderschutz, Kinderrechten und frühkindlicher Entwicklung
Illustration einer warmherzigen Tagesmutter, die mit zwei fröhlichen Kleinkindern auf einem Spielteppich spielt
Mit ganzem Herzen an der Seite der Kinder — im Spiel und im ganz normalen Alltag.
0Betreuungsplätze
0Std./Woche möglich
0UE Qualifizierung
0Sprachen: De & Ru

02 Mein Konzept

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

Jedes Kind kommt als kompetente kleine Persönlichkeit zur Welt — neugierig, lernfreudig, mit eigenem Tempo. Ich begegne jedem Kind gleichwürdig, arbeite bedürfnisorientiert und verbinde bewährte pädagogische Ansätze zu einem stimmigen Ganzen für die ersten drei Lebensjahre:

Montessori

Eine vorbereitete Umgebung, in der Kinder möglichst viel selbst tun: Material in Kinderhöhe, echte Aufgaben — und genau so viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich.

Pikler

Wickeln und Füttern als Momente ungeteilter Zuwendung — und freie Bewegungsentwicklung: Kein Kind wird in Positionen gebracht, die es nicht selbst einnehmen kann.

Bindung & Bedürfnisse

Sichere Bindung ist das Fundament aller Bildung. Hinter jedem Verhalten steht ein Bedürfnis — ein Kind, das weint, „macht keine Szene“, es teilt mir etwas mit.

Gleichwürdigkeit

Mit Jesper Juul: Kinder verdienen denselben Respekt wie Erwachsene. Statt Gehorsam wünsche ich mir Kooperation, statt Dressur echte, persönliche Rückmeldung.

Wertschätzende Sprache

Nach Rosenberg: Ich benenne, was ich sehe und was gebraucht wird, statt zu urteilen. Auch mit den Kleinsten spreche ich echt, respektvoll — und kündige an, was ich tue.

Situationsorientiert

Die Baustelle an der Ecke, der erste Schnee, ein neues Geschwisterkind: Ich greife auf, was die Kinder beschäftigt — so lernen sie an echten Lebenssituationen.

Interkulturell

Vielfalt ist bei uns Normalität: Wir feiern die Feste der Familien und entdecken Lieder und Wörter aus verschiedenen Sprachen — auch auf Russisch, meiner zweiten Sprache.

Rituale & Regeln

Persönliche Begrüßung, Tischspruch, Aufräumlied, Hörgeschichte vor dem Schlafen: Feste Rituale und wenige, klare Regeln machen den Tag vorhersehbar — das gibt Sicherheit.

Dabei fülle ich die zehn Bildungsbereiche der Bildungsgrundsätze NRW mit Leben:

  • Bewegung
  • Körper, Gesundheit & Ernährung
  • Sprache & Kommunikation
  • Soziale & (inter-)kulturelle Bildung
  • Musisch-ästhetische Bildung
  • Religion & Ethik
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaft & Technik
  • Ökologische Bildung
  • Medien — bei uns bewusst bildschirmfrei

Kleine Kinder lernen nicht in „Unterrichtsstunden“, sondern im Spiel, in echten Alltagssituationen und über alle Sinne. Meine schönste Aufgabe ist es, eine anregende, liebevolle Umgebung zu schaffen, gute Impulse zu geben — und jedem Kind genau die Zeit zu lassen, die es braucht. Dabei orientiere ich mich an der UN-Kinderrechtskonvention und lebe Partizipation: Die Kinder werden über alles, was sie betrifft, informiert und bestimmen mit.

03 Inklusion & Vielfalt

Jedes Kind ist willkommen — so, wie es ist

Das Herzstück meiner Arbeit: Unabhängig von Sprache, Kultur, Religion, Entwicklungsstand oder besonderen Bedürfnissen soll sich jedes Kind bei Buba Land willkommen, sicher und angenommen fühlen.

„Inklusion ist kein Projekt, sondern eine Haltung, die meinen pädagogischen Alltag trägt.“

Was Ihre Familie davon hat

  • Qualifizierte Betreuung bei (drohender) Behinderung oder erhöhtem Förderbedarf — in vertrauter, familiärer Umgebung, anerkannt nach § 24 Abs. 4 KiBiz NRW.
  • Mehr Zeit für Ihr Kind: Bei festgestelltem Inklusionsbedarf kann die Gruppengröße in Abstimmung mit dem Jugendamt reduziert werden.
  • Begleitung durch das Antragsverfahren: Ich unterstütze Sie auf Wunsch bei den Anträgen auf Eingliederungshilfe beim LVR bzw. beim Jugendamt.
  • Früh hinschauen statt abwarten: Durch systematische Beobachtung erkenne ich Entwicklungsrisiken früh und kann gemeinsam mit Ihnen Frühförderung anbahnen.
  • Ein Plus für alle Kinder: Heilpädagogisches Grundwissen, vorurteilsbewusste Pädagogik und geschulte Beobachtung kommen jedem Kind zugute — jeden Tag.

Wenn ein Kind mehr braucht, arbeite ich — immer in Absprache mit Ihnen — mit Frühförderstellen (z. B. der Interdisziplinären Frühförderstelle der Lebenshilfe direkt in Grevenbroich), Logopädie, Ergotherapie, Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie der Fachberatung zusammen.

04 Mein Lotusplan

Was macht das Kind?

Das Herzstück meiner Beobachtung und Planung: Wie bei einer Lotusblüte steht in der Mitte eine Frage — und darum gruppieren sich, wie Blütenblätter, die Tätigkeiten, die die Kinder gerade beschäftigen. Öffnen Sie die Blüte und entdecken Sie, was in jedem Blatt steckt.

05 Tagesablauf

Ein Tag bei Buba Land

Ein verlässlicher Rhythmus ist wie ein sicheres Geländer: Er gibt Orientierung und Geborgenheit. Scrollen Sie mit der Sonne durch unseren Tag — vom ersten „Guten Morgen“ bis zur letzten Abholung.

  1. 7:00–8:00

    Ankommen in Ruhe

    Wir begrüßen uns persönlich — und Ihr Kind findet bei ruhigem Freispiel behutsam in den Tag.

  2. 8:00–8:45

    Gemeinsames Frühstück

    An unserem schön gedeckten Tisch — mit echtem Porzellan statt Plastik.

  3. 8:45–11:00

    Unsere aktive Zeit

    Freispiel, Bewegung und Bildungsangebote: Spielplatz, Spaziergang oder Ausflug, Basteln, Musik und Bilderbücher — wann immer es geht, an der frischen Luft.

  4. 11:00–11:30

    Aufräumen & kleiner Snack

    Gemeinsam aufräumen, ein Obst- und Gemüse-Snack — und mit Bilderbuch oder Hörgeschichte zur Ruhe kommen.

  5. 11:30–13:30

    Mittagsruhe & Schlafen

    Jedes Kind in seinem eigenen Bett, mit seinem vertrauten Begleiter — und nach seinem eigenen Rhythmus. Wer nicht schlafen mag, ruht sich aus.

  6. 13:30–13:45

    Sanft aufwachen

    Wickeln, frisch machen und Händewaschen nach dem Schlaf — in aller Ruhe.

  7. 13:45–14:15

    Frisch gekochtes Mittagessen

    Täglich frisch und mit Liebe gekocht — mit viel Gemüse, vitaminreichem Obst und Fleisch vom regionalen Metzger. Wir genießen gemeinsam und in Ruhe.

  8. ab 14:15

    Erste Abholzeit

    Danach: freies Spiel, kleine Kreativangebote und Bewegung.

  9. ab 15:15

    Gemütlicher Ausklang

    Der Tag klingt ruhig aus — letzte Abholung bis 15:50 Uhr, mit Zeit für einen kurzen Austausch: Was hat Ihr Kind heute erlebt?

Der Ablauf ist klar strukturiert — und bleibt flexibel, denn die Bedürfnisse der Kinder haben immer Vorrang. Individuelle Betreuungszeiten (bis 45 Std./Woche) sind nach Absprache möglich.

06 Eingewöhnung

Sanft ankommen — Schritt für Schritt

Die Eingewöhnung folgt dem bewährten Berliner Modell in vier Phasen und dauert in der Regel zwei bis sechs Wochen — Ihr Kind bestimmt das Tempo, nicht der Kalender. Ihr Leitfaden zum Durchklicken:

Die Grundphase Tag 1–3

Sie kommen mit Ihrem Kind für ein bis zwei Stunden zu mir. Sie sind der „sichere Hafen“: anwesend und in Augenreichweite, aber eher zurückhaltend. Ihr Kind erkundet in seinem Tempo die neue Umgebung — und mich. Gewickelt wird in dieser Phase gemeinsam mit Ihnen, damit Ihr Kind über die vertraute Pflege erstes Vertrauen fassen kann. Wichtig: In den ersten drei Tagen gibt es keine Trennungsversuche.

Was die Eingewöhnung gelingen lässt

  • Planen Sie großzügig Zeit ein — Ihr Kind bestimmt das Tempo, nicht der Kalender.
  • Verabschieden Sie sich immer kurz, klar und ehrlich — niemals heimlich verschwinden.
  • Möglichst immer dieselbe Bezugsperson begleitet die Eingewöhnung.
  • Ein vertrauter Gegenstand von zu Hause darf gern dabei sein.
  • Wir tauschen uns täglich kurz aus: Wie war die Nacht? Wie geht es Ihnen mit der Trennung?

Wichtig zu wissen: Die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind bleibt immer die wichtigste. Ich werde für die Zeit Ihrer Abwesenheit eine zusätzliche, verlässliche Bezugsperson — Ihre Rolle nehme ich Ihnen nicht weg, ich ergänze sie.

07 Räume & Lage

Liebevolle Einblicke in unseren Alltag

Unsere Räume

Hell, übersichtlich und liebevoll auf Kinder unter drei eingerichtet: ein großzügiger Spiel- und Bewegungsbereich mit Materialien in Reichweite der Kinder, eine gemütliche Kuschel- und Leseecke, ein ruhiger Schlafbereich mit festem, eigenem Bett für jedes Kind und eine Küche, in der wir gemeinsam kochen, backen und essen.

Im Wickel- und Pflegebereich hat jedes Kind seine eigene Box — gekennzeichnet mit seinem Namen und seinem eigenen Tier: das eine Kind ist der Igel, das nächste der Fuchs, das übernächste der kleine Bär. So finden schon die Kleinsten ihre Sachen von allein wieder. Alle Räume sind kindersicher gestaltet und werden täglich gereinigt — eine vorbereitete Umgebung im Sinne Maria Montessoris, mit viel Holzspielzeug und offenen Regalen in Kinderhöhe.

Mitten in Kapellen

Unser Buba Land liegt in der Gartenstraße 7 in Grevenbroich-Kapellen — einem herzlich-familiären Ortsteil mit Dorfcharakter und kurzen Wegen. Die Erft fließt mitten durch den Ort, Wiesen und Felder beginnen praktisch vor der Haustür. Die Spielplätze in Laufnähe — allen voran an der Rilkestraße und am Melissenweg — sind unsere „grünen Kinderzimmer“: Jeden Tag sind wir dort unterwegs, bei fast jedem Wetter.

Unsere liebsten Ausflugsziele:

  • 🦌 Wildfreigehege im Bend
  • 🌳 Stadtpark an der Erft
  • 🐐 Kinderbauernhof Selikum
  • 🦚 Tierpark Tannenbusch
  • 🏡 Helle, kindersichere Räume
  • 🦔 Eigene Box mit persönlichem Tier für jedes Kind
  • 🌿 Erft, Wiesen & Feldwege vor der Haustür
  • 🛝 Spielplätze in Laufnähe
Illustration: frisches Obst — Apfelspalten, Erdbeeren und Blaubeeren — auf Terracotta-Tellern auf einem Holztisch

08 Essen & Gesundheit

Frisch gekocht, gemeinsam genossen

Ich koche täglich frisch und mit Liebe — mit viel Gemüse, vitaminreichem Obst, Fleisch vom regionalen Metzger und regelmäßig Fisch. Allergien, Unverträglichkeiten und kulturelle oder religiöse Essensregeln Ihrer Familie berücksichtige ich selbstverständlich und mit Sorgfalt.

Mehrmals pro Woche kochen und backen die Kinder mit — Rühren, Schütten und Schnippeln sind gelebte Förderung und machen riesige Freude. Gegessen wird von echtem Porzellan- und Glasgeschirr statt Plastik: Die Kinder erleben einen schön gedeckten Tisch und lernen, behutsam mit zerbrechlichen Dingen umzugehen. Kein Kind wird zum Essen gezwungen — Essen soll Freude machen. Wasser und ungesüßter Tee stehen jederzeit bereit.

  • Täglich frisch gekocht
  • Fleisch vom regionalen Metzger
  • Allergien & Essensregeln im Blick
  • Kochen & Backen mit den Kindern
  • Porzellan statt Plastik

Wickeln als Zuwendung

Beziehungsvolle Pflege nach Emmi Pikler: Ich kündige an, was geschieht, beziehe Ihr Kind aktiv ein — und wahre immer seine Intimsphäre. Den Weg zur Windelfreiheit begleiten wir ohne Druck.

Schlafen im eigenen Rhythmus

Jedes Kind hat sein eigenes Bett und seinen Einschlafbegleiter. Wer nicht schlafen mag, ruht sich aus — und während der Ruhezeit sind die Kinder nie unbeaufsichtigt.

Hygiene, die Spaß macht

Händewaschen am Seifenspender in Kinderhöhe, spielerisches Zähneputzen, täglich gereinigte Räume und Spielsachen — Selbstfürsorge erleben die Kinder als etwas Schönes.

09 Kinderrechte & Schutz

Starke Kinder sind geschützte Kinder

Der Schutz der mir anvertrauten Kinder ist die Grundlage meiner gesamten Arbeit — verankert in einem eigenen Kinderschutzkonzept nach den Standards der Stadt Grevenbroich.

Kinderrechte leben

Meine Arbeit orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention. Diese Rechte hängen bei mir nicht als Poster an der Wand — sie zeigen sich im Alltag: im Recht, „Nein“ zu sagen, im Recht auf das eigene Tempo, im Recht, ernst genommen zu werden.

Mitbestimmen von Anfang an

Die Kinder entscheiden mit: was und wie viel sie essen, womit und mit wem sie spielen, wohin der nächste Ausflug geht. Auch ein „Nein“ ohne Worte — Weinen, Wegdrehen, Abwehren — wird wahrgenommen, ernst genommen und respektiert.

Klarer Verhaltenskodex

Ich erziehe gewaltfrei — ohne Drohen, Beschämen oder Zwang. Kein Kind wird zum Essen oder Schlafen gezwungen, Nähe geht immer vom Kind aus. Die Betreuung ist bildschirmfrei, Fotos entstehen nur mit Ihrer schriftlichen Einwilligung.

Offene Beschwerdewege

Sprechen Sie mich jederzeit direkt an — jede Rückmeldung ist wertvoll. Zusätzlich steht Ihnen die Fachberatung Kindertagespflege der Stadt Grevenbroich als externe Anlaufstelle zur Verfügung. Mit ihr arbeite ich eng und vertrauensvoll zusammen (§ 8a SGB VIII).

Wie ich Risiken erkenne und vermeide, welche Regeln ich mir selbst gebe und wie ich im Ernstfall handle, halte ich in meinem eigenen Kinderschutzkonzept fest — und bespreche es jederzeit gern persönlich mit Ihnen.

10 Eltern-Infos

Gut zu wissen

Sie sind die Expertinnen und Experten für Ihr Kind — ich bringe meinen fachlichen Blick dazu. Wir tauschen uns täglich beim Bringen und Abholen aus, und zweimal im Jahr lade ich Sie zum ausführlichen Entwicklungsgespräch mit Portfolio ein. Hier die Antworten auf die häufigsten Fragen:

Was kostet die Betreuung?

Die Kindertagespflege wird öffentlich gefördert: Für die vereinbarten Betreuungszeiten erhalte ich eine Geldleistung vom Jugendamt. Sie zahlen — wie bei einer Kita — einen einkommensabhängigen Elternbeitrag an die Stadt, dazu kommt ein Verpflegungsgeld für die täglich frischen Mahlzeiten (Details regelt der Betreuungsvertrag). Beim Antrag ans Jugendamt helfe ich Ihnen gern.

Wie sind die Betreuungszeiten?

Regulär Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr, mit bis zu 45 Wochenstunden pro Kind. Individuelle Betreuungszeiten sind nach Absprache selbstverständlich möglich. Pünktliches Bringen und Abholen gibt den Kindern Struktur und Sicherheit.

Wann ist Buba Land geschlossen — und wer vertritt?

Es gibt 30 betreuungsfreie Tage pro Jahr, zusätzlich gesetzliche Feiertage sowie Heiligabend und Silvester. Die komplette Jahresplanung erhalten Sie rechtzeitig, spätestens im Januar. Für Ausfallzeiten wird in Abstimmung mit dem Jugendamt eine Vertretung durch eine geeignete Kindertagespflegeperson ermöglicht — wichtig ist mir: Ihr Kind lernt die Vertretungsperson vorher in Ruhe kennen, und ein Einsatz erfolgt nur mit Ihrem Einverständnis.

Mein Kind hat besondere Bedürfnisse — ist es bei Buba Land richtig?

Von Herzen ja. Ich bin zertifiziert für Inklusion im Elementarbereich (§ 24 Abs. 4 KiBiz NRW) und betreue Kinder mit erhöhtem Förderbedarf oder (drohender) Behinderung fachlich qualifiziert — in einer kleinen Gruppe mit einer konstanten Bezugsperson. Bei festgestelltem Inklusionsbedarf kann die Gruppengröße reduziert werden, und ich begleite Sie auf Wunsch durch das Antragsverfahren. Mehr dazu im Abschnitt Inklusion & Vielfalt.

Welche Sprachen spricht Buba Land?

Deutsch — und fließend Russisch. Kindern mit russischsprachigem Familienhintergrund kann ich in ihrer Muttersprache Geborgenheit geben und sie zugleich gezielt beim Erlernen der deutschen Sprache begleiten. Und für Kinder, die (noch) nicht sprechen, sind Mimik, Gestik, Blicke und Bildkarten unsere Brücke — verstanden werden dürfen alle.

Was ist, wenn mein Kind krank ist?

Grundsätzlich gilt: Kranke Kinder gehören in die Obhut ihrer Eltern — zu Hause werden sie am besten gesund, und die anderen Kinder sind vor Ansteckung geschützt. Bei Fieber, Magen-Darm-Erkrankungen und allem Ansteckenden bleibt Ihr Kind zu Hause und sollte 24 Stunden symptomfrei sein, bevor es wiederkommt. Nach Magen-Darm-Infekten oder z. B. Bindehautentzündung brauche ich eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Erkrankt Ihr Kind während der Betreuung, informiere ich Sie sofort.

Werden Medikamente verabreicht?

Ausschließlich auf ärztliche Anordnung (Attest) und mit Ihrer schriftlichen Erlaubnis — das gilt auch für Notfallmedikamente, etwa bei Allergien. So ist die Sicherheit Ihres Kindes jederzeit gewährleistet.

Wie ist mein Kind versichert?

Ihr Kind ist während der Betreuung und auf allen Wegen gesetzlich unfallversichert (Unfallkasse NRW). Für meine Tätigkeit besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung, und den Kurs „Erste Hilfe am Kind“ frische ich alle zwei Jahre auf.

Was bringt mein Kind mit?

Wechselkleidung, Windeln und Pflegeartikel — dafür hat jedes Kind seine eigene Box mit seinem Namen und seinem persönlichen Tier. Das vertraute Trinkgefäß von zu Hause darf gern mitkommen, ebenso das Kuscheltier als Einschlaf- und Trostbegleiter.

Wie werden Entwicklungsschritte festgehalten?

Ich beobachte jedes Kind aufmerksam und dokumentiere seine Entwicklung in einem persönlichen Portfolio — mit Notizen, kleinen Geschichten, Werken und (nur mit Ihrer schriftlichen Einwilligung) Fotos. Mein Lotusplan macht dabei sichtbar, wie und woran Ihr Kind gerade lernt. Beim Abschied bekommt Ihr Kind sein Portfolio geschenkt. Alle Daten behandle ich streng vertraulich nach DSGVO.

Wie läuft der Abschied in den Kindergarten?

Etwa vier Wochen vorher beginne ich, den Abschied behutsam anzukündigen und Vorfreude zu wecken: Wir lesen Bilderbücher über den Kindergarten, singen Lieder und spielen Situationen nach. Am Ende feiern wir ein kleines Abschiedsfest — Ihr Kind bekommt ein von den Kindern gebasteltes Geschenk und sein Portfolio voller Erinnerungen.

Welche Fristen gelten im Betreuungsvertrag?

Die ersten vier Wochen gelten als Probezeit — in dieser Zeit kann der Vertrag von beiden Seiten jederzeit schriftlich und fristlos beendet werden. Danach gilt eine ordentliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende. Alle Details besprechen wir in Ruhe beim Vertragsgespräch.

Kleine Pause gefällig?

Zerplatze die Seifenblasen!

Tippen oder klicken — genau wie bei uns auf der Spielplatzwiese.

11 Kontakt

Lernen wir uns kennen

Von der ersten Nachricht bis zum ersten Betreuungstag — so einfach geht’s:

  1. 1Anfrage senden

    Kurz schreiben oder anrufen — ich melde mich schnellstmöglich zurück.

  2. 2Kennenlernen

    Sie besuchen uns, sehen die Räume und stellen alle Ihre Fragen — Ihr Kind ist herzlich willkommen.

  3. 3Eingewöhnung starten

    Behutsam nach dem Berliner Modell — im Tempo Ihres Kindes.

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass Ihre Angaben zur Beantwortung der Anfrage verwendet werden. Details: Datenschutzerklärung.